Die Metropolregion soll künftig selbst bestimmen, für welche Projekte und Maßnahmen die von der EU den einzelnen Bundesländern zugewiesenen Fördermittel verwendet werden. Für diese Forderung wollen wir mit dem Abgeordnetengespräch die Unterstützung der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament, im Deutschen Bundestag und in den Landtagen aus dem Bereich der Metropolregion gewinnen, so Matthias Baaß (Viernheim), Vorsitzender der SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar. Um es vorweg zu nehmen, er rannte mit dieser These bei den zahlreich anwesenden Abgeordneten unisono offene Türen ein.
In der Ankündigung von Peter Simon, Mannheimer SPD-Abgeordneter im Europäischen Parlament, EU-Fördermittel künftig nicht mehr ausschließlich den einzelnen Bundesländern, sondern diese künftig verstärkt den Europäischen Metropolregionen direkt zuzuweisen, sieht die SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar einen ebenso notwendigen wie auch wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Wie Fraktionsgeschäftsführer Helmut Beck (Sinsheim) mitteilt, beschäftigen sich die SPD-Regionalpolitiker bereits seit einiger Zeit intensiv mit diesem Thema mit dem Ziel, die den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz von der EU zufließenden Fördermittel anteilsmäßig der länderübergreifenden europäischen Metropolregion Rhein-Neckar direkt zuzuweisen.
Am Samstag, den 30. Januar 2010 findet im Stadthaus Mannheim das 30. Gespräch der Mitglieder der SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar mit den SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament, im Deutschen Bundestag und in den Landtagen von Baden-Württemberg, Hessen sowie Rheinland-Pfalz aus dem Bereich der Metropolregion Rhein-Neckar statt.
Diese Veranstaltung, die im Jahre 1981 von der damaligen SPD-Fraktion im länderübergreifenden Raumordnungsverband Rhein-Neckar erstmals durchgeführt wurde, ist zwischenzeitlich zu einer echten Erfolgsstory und einem festen Programmpunkt im Jahresterminplan der Fraktion geworden.
Nur 5 Tage währte die Mitgliedschaft von Werner Schröter, Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises, in der Verbandsversammlung des Verbandes Region Rhein-Neckar nach deren Neukonstituierung am 13. November dieses Jahres. Da er nicht mehr für das Amt des Landrates kandidiert hatte, musste er als sog. "geborenes Mitglied" mit seinem Hauptamt zum 18. 11. 2009 auch aus der Verbandsversammlung ausscheiden.
Bürgermeister a. D. Heinrich Zier nimmt Abschied nach fast vier Jahrzehnten Verantwortung in der Regionalpolitik
Der Veranstaltungsort "Leinsweiler Hof", malerisch mitten im südpfälzischen Weinbaugebiet gelegen, entsprach dem Anlass. Hierher hatte Bürgermeister Matthias Baaß (Viernheim), der gerade frisch gekürte Vorsitzende der 34-köpfigen SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar, die ausscheidenden Fraktionsmitglieder eingeladen, um diese in würdigem Rahmen zu verabschieden. Neben den zahlreich anwesenden Fraktionsmitgliedern konnte Matthias Baaß mit besonderer Freude auch Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Präsident der Struktur- u. Genehmigungsdirektion Süd, Ministerialdirigent Hans-Egon Baasch vom rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern und für Sport sowie Werner Schreiner, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, willkommen heißen. Alle drei langjährige Wegbegleiter von Heinrich Zier, ehemaliger Bürgermeister von Limburgerhof, der fast 20 Jahre die SPD-Regionalverbandsfraktion führte und über fast vier Jahrzehnte in regionalen Gremien tätig war.

Heinrich Zier mit den ebenfalls ausscheidenden Fraktionsmitgliedern Karl Emer, Gabriele Albrecht, Bernd Wengrzik, Werner Schröter sowie und den Mitgliedern des engeren Fraktionsvorstandes