Fraktion
Traditionelle Jahreseröffnungssitzung in Sinsheim-Dühren.
Seit vielen Jahren ist es für die Mitglieder der SPD-Fraktion im Verband Metropolregion Rhein-Neckar eine gute Tradition, die erste Fraktionssitzung eines Jahres im Hotel-Restaurant “Ratsstube” im Sinsheimer Stadtteil Dühren durchzuführen. Und so hatte zum Jahresbeginn 2018 Fraktionsgeschäftsführer Helmut Beck die Fraktionsmitglieder einmal mehr in das ebenso gemütliche wie auch repräsentative Lokal in seiner Heimatstadt Sinsheim eingeladen. Mit dabei waren auch Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Präsident der SGD-Süd in Neustadt, sowie Christoph Trinemeier, Leitender Direktor beim Verband Region Rhein-Neckar, die beide seit Jahren die Arbeit der Fraktion fachlich begleiten und unterstützen.
SPD-Regionalverbandsfraktion stimmt Haushaltsplan für Jahr 2018 zu.
Matthias Baaß, langjähriger Vorsitzender der SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar, setzte gleich zu Beginn seiner Stellungnahme ein Zeichen. Während der CDU-Haushaltssprecher seine Ausführungen zum Haushaltsplan von seinem Platz im Plenum aus abgab, erklomm der SPDler Baaß sportlich elegant das Podium und sprach vom Rednerpult aus zu den versammelten Mitgliedern der Verbandsversammlung; dies mit dem Hinweis “Dann sehe ich Sie auch besser und das ist manchmal ganz gut”.
Doch damit nun Spaß beiseite und zum Haushaltsplanes für das vor uns liegende Jahr 2018.
Einleitend stellte Matthias Baaß für die SPD-Fraktion fest “Wir erleben ja derzeit vielfach, dass Strukturen, die wir als gegeben und standfest betrachtet haben, wackeln oder umfallen”. In Europa gibt es eine große Zahl von Ländern, in denen Parteien für sich einen Vorteil darin sehen, gemeinsame europäische Werte und Grundsätze nicht zu verfolgen bzw. diese in Frage zu stellen. Die USA, bislang enger Verbündeter Europas und auch Deutschlands, erleben aktuell einen Präsidenten, der mehr trennt denn zusammenführt. “Amerika first”, dessen Devise, ignoriert den damit zum Ausdruck gebrachten vermeintlichen Vorteil mit den dadurch verbundenen dauerhaften Nachteilen. Mehr nationales Handeln und weniger Denken in Gemeinsamkeiten und Zusammenhängen; ein Auseinandertriften also, welches in einem krassen Gegensatz zum eigentlich Notwendigen steht.
Warum dieser weltpolitische Einstieg in unserer relativ kleinen Metropolregion Rhein-Neckar?
Weltweit einmaliges Projekt “KLIMA-ARENA” für 31,5 MIO € in Planung.
Als einen Ort der Kommunikation und der Begegnung bezeichnet Alfred Ehrhard, Vorsitzender der “Klimastiftung für Bürger” ein Projekt, das nach einer Bauzeit von ca. 2 Jahren in der Großen Kreisstadt Sinsheim und damit in der Metropolregion Rhein-Neckar in unmittelbarer Nähe zur Rhein-Neckar-Arena des Bundesligavereins TSG 1899 Hoffenheim realisiert werden wird. Das geplante und weltweit wohl einzigartige Informations- und Erlebniszentrum dieser Art wird in erster Linie dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels leicht verständlich erfahrbar zu machen.
Besuch bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Ludwigshafen.
Nach der Fraktionssitzung zum Thema “Integrierte Gesundheitsversorgung” mit Frau Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der MRN GmbH, setzte die SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar die Reihe ihrer Informationsveranstaltungen mit einem Besuch bei der rheinland-pfälzischen Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Ludwigshafen fort. Die Verbindung zu dieser Einrichtung hatte Fraktionsmitglied Udo Scheuermann, Ortsvorsteher der Ludwigshafener Stadtteile Oppau-Edigheim-Pfingstweide, hergestellt, der Renate Pepper, Direktorin der LMK, seit vielen Jahren kennt.
Dr. Christine Brockmann referiert bei SPD-Regionalverbandsfraktion.
Mit einem detaillierten Antrag vom März 2015 zur “Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in der Metropolregion Rhein-Neckar” (Antrag ist beigefügt) hat die SPD-Fraktion in der Metropolregion ein Problem angestoßen, das derzeit in seinen künftigen Auswirkungen vielen Einwohnern unserer Region an Rhein und Neckar in seiner Tragweite und in seinen Auswirkungen wohl kaum bewusst ist. Es geht schlicht und ergreifend um die ärztliche Versorgung in der Zukunft.