Planungsausschuss der Metropolregion lehnt Aufnahme in den Regionalplan mit überwältigender Mehrheit ab.
Klare Fakten hat der Planungsausschuss der Region Rhein-Neckar bei seiner jüngsten Sitzung im Ratssaal des Mannheimer Stadthauses in Sachen "Rheinquerung südlich Ludwigshafen" geschaffen. Mit einer überwältigenden Mehrheit des 45-köpfigen Gremiums wurde dieses Projekt, über dessen Notwendigkeit und Realisierung seit Jahren ebenso heftig wie auch kontrovers diskutiert wurde, endgültig und unwiderruflich aus allen weiteren Planungsüberlegungen herausgenommen. Bis zuletzt und auch noch während der Sitzung hatten die Vertreter der IHK Rhein-Neckar und der IHK Pfalz für dieses Projekt gekämpft, während sich praktisch alle betroffenen Kommunen, insbesondere auch die Großstädte Mannheim und Ludwigshafen, dagegen ausgesprochen haben.
SPD-Regionalverbandsfraktion fordert sinnvolle Umsetzung der Koalitionsvereinbarungen im Regionalplan.
"Die Windenergie ist eine der wichtigsten Energiequellen für die notwendige Energiewende. Windkraftanlagen stellen einen wesentlichen regionalen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieversorgung dar. Auch in Binnenregionen tragen Windkraftanlagen entscheidend zum Ziel einer nachhaltigen dezentralen Stromwirtschaft bei." So Dr. Hannes Kopf für die SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar bei der jüngsten Sitzung des Planungsaussschusses der Metropolregion im Ratssaal des Mannheimer Stadthauses.
Für uns ist die geplante "Rheinquerung südlich Ludwigshafen" ein Relikt aus der Vergangenheit und wir sehen definitiv keinen Grund, dieses Projekt in den Regionalplan aufzunehmen. Dies haben wir in allen Erörterungen mit den betroffenen Kommunen und Institutionen deutlich gemacht und dabei bleiben wir auch, so die PD-Regionalverbandsfraktion bei ihrer jüngsten Sitzung in Ludwigshafen. Ein Projekt, das nach heutigem Preisstand über eine halbe Milliarde Euro kostet, in seiner verkehrlichen Wirkung marginal ist und darüber hinaus massiv in die Landschaft eingreift, hat schlicht und einfach keinen Platz mehr in unseren Überlegungen.
Christoph Trinemeier bei der Begrüßung am Stand der Metropolregion, links außen Hirschbergs Bürgermeister Manuel Just, rechts außen Regina Pfriem, Geschäftsführerin ZMRN
Lockere Atmosphäre, gute Gespräche, interessante Begegnungen.
Einmal mehr eine runde Sache war der bereits traditionelle Besuch der SPD-Fraktion im Verband Metropolregion Rhein-Neckar auf dem diesjährigen Mannheimer Maimarkt. Eingeladen hierzu waren auch ehemalige Fraktionsmitglieder, die in großer Zahl anwesend waren; darunter auch die beiden Träger der Hermann-Heimerich-Medaille, Georg Kohler und Heinrich Zier. Erste Station des Rundgangs war das Maimarkt-Festzelt, wo es sich Festwirt Peter Brandl nicht nehmen ließ, seine langjährigen Gäste persönlich zu begrüßen.
Mit Stefan Rebmann ist die Stadt Mannheim wieder mit einem sozialdemokratischen Abgeordneten im Bundestag vertreten. Den vielen Glückwünschen an Stefan Rebmann schließen sich auch die Mitglieder der SPD-Fraktion im Verband Metropolregion Rhein-Neckar an. Die gute Botschaft heißt "Mannheim, die ursozialdemokratischste Stadt Baden-Württembergs hat wieder einen Sozialdemokraten im Berliner Parlament"; so Fraktionsgeschäftsführer Helmut Beck in seinem Glückwunschschreiben für die SPD-Regionalverbandsfraktion.