Der geplante Ausbau der Neckarschleusen von derzeit 105 m auf künftig 140 m Länge hat unter der Fachwelt eine Diskussion ausgelöst, die so nicht zu erwarten war. Man kann dies überschreiben mit dem Titel "Umweltschutz kontra Naturschutz". Deutlich wurde dieser Gegensatz bei einem Informationsgespräch des "Freundeskreises Fähre Neckarhausen" im Rahmen des jüngsten Fährfestes auf dem Neckarhäuser Hof.
Angesichts des in der Metropolregion zu erwartenden Ausbaus der Windkraftanlagen zur Stromerzeugung in den nächsten Jahren sieht die SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar gute Chancen für kommunale Stadtwerke, an Großunternehmen verlorenes Terrain in Bereich der regionalen Energieversorgung zurückzugewinnen. Vor dem Hintergrund des in den Koalitionsverträgen der Regierungskoalitionen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vereinbarten erheblichen Ausbaus des Anteils der Stromerzeugung durch Windenergie bestehen insbesondere auch für kommunale und mittelständische örtliche Unternehmen realistische Möglichkeiten, in den Auf- bzw. Ausbau einer dezentralen Energieversorgung verstärkt einzusteigen.
Nachdem die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz sowie die Kommunalwahl in Hessen gelaufen sind, geht die SPD-Fraktion mit einer Vielzahl regionaler Themen in das 2. Halbjahr 2011. Die Marschroute hierfür wird bei einer Sitzung des Fraktionsvorstandes am Montag, den 20. Juni 2011 im Sinsheimer Stadtteil Dühren festgelegt, wo sich die Fraktionsspitze traditionell seit Jahren vor Beginn der Sommerpause im Hotel-Restaurant "Ratsstube" zu einer Arbeitsklausur trifft.
Traditionelles Pressegespräch mit einer Fülle regionaler Themen
Seit Jahren ist es eine ebenso gute wie auch wichtige Tradition der SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar, mit Peter Wiest, dem für die Seite "Metropolregion" verantwortlichen Redakteur der Rhein-Neckar-Zeitung, ein Pressegespräch über aktuelle Fragen aus der Region zu führen. Dieses Mal waren als Vertreter der Fraktion Fraktionsvorsitzender Matthias Baaß, Fraktionsgeschäftsführer Helmut Beck und Neckarsteinachs Bürgermeister Eberhard Petri Teilnehmer des Gesprächs, bei dem eine Vielzahl regionaler Themen angesprochen wurden.
Erneute Behandlung durch die Verbandsversammlung wird nicht erfolgen.
Eine klare Absage erteilt Helmut Beck, stellvertretender Vorsitzender des Planungsausschusses der Metropolregion, dem Begehren der Industrie- u. Handelskammern Rhein-Neckar und Pfalz, die Entscheidung über eine weitere Rheinquerung bei Altrip nach der eindeutigen Ablehnung im Planungsausschuss nun auf die Tagesordnung der Verbandsversammlung zu setzen mit dem Ziel, das Votum des Ausschusses umzukehren. Dies kann und wird so nicht laufen, so Helmut Beck, der in Vertretung von Mannheims Ersten Bürgermeisters Christian Specht den Vorsitz im Planungsausschuss führte.