Sechste gemeinsame Sitzung der Nachbarregionen.

Metropolregion

VRRN und RVMO stimmten sich über wichtige Themen ab.
Bereits zum 6. Mal trafen sich die Vertreter der beiden Nachbarregionen “Verband Region Rhein-Neckar (VRRN)” und “Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO)” um sich über Themen auszutauschen, die für beide Regionen relevant sind. Nachdem die Stadt Speyer Sitzungsort des letzten Treffens war, versammelten sich die Vertreter der beiden Regionalverbände dieses Mal in Kronau, also in einer Kommune direkt direkt an der Grenze der beiden Regionen.

Wie auch in den zurückliegenden Jahren, so trafen sich auch die SPD-Vertreter aus beiden Verbänden im Vorfeld der Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses VRRN / RVMO, um sich über die Tagesordnungspunkte abzustimmen. So gab gleich der erste Beratungspunkt “DB-Neubaustrecke Rhein-Main/Rhein-Neckar” Anlass zu der Feststellung, dass die Auswirkungen dieses Großprojektes nicht südlich der Stadt Mannheim enden, sondern weit in den Bereich der angrenzenden Nachbarregion Mittlerer Oberrhein hinein Auswirkungen, insbesondere auch bei der Lärmbelastung, haben werden. Dies brachte dann auch Mutterstadts Bürgermeister Hans-Dieter Schneider für die SPD-Fraktionen beider Verbände bei der Ausschusssitzung deutlich zum Ausdruck.
 
Dauerbrenner bei der Sitzung waren einmal mehr die laufenden Planungen für den Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen der südpfälzischen Gemeinde Wörth und der Stadt Karlsruhe. Seit Jahren schon bemüht man sich sowohl in Rheinland-Pfalz und als auch in Baden-Württemberg darum, die derzeitige Verkehrsbelastung der bestehenden Rheinquerung durch eine weitere Verbindung nördlich davon zu entschärfen. Bislang scheiterte dies aber an den durchaus nachvollziehbaren Einwänden der Stadt Karlsruhe, wo die Weiterführung der neuen Rheinbrücke in östlicher Richtung je nach Trassenführung zu nicht unerheblichen Belastungen der Anlieger führen könnte. Offensichtlich zeichnet sich nun jedoch eine sog. Kompromisstrasse ab, die möglicherweise auch auf Karlsruher Seite Akzeptanz findet.
 
Informationen über Vorgehensweise der momentan in beiden Regionalverbänden laufenden Aktivitäten zur Fortschreibung der Regionalpläne im Bereich “Wohnbauflächen” waren ein weiterer Beratungspunkt, wobei sich die Ausgangslage sowohl beim VRRN als auch beim RVMO durchaus vergleichbar darstellt.

 
 

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