Radschnellwege in der Metropolregion Rhein-Neckar

Metropolregion

SPD-Regionalverbandsfraktion will zügige Erstellung einer Machbarkeitsstudie
Zugegeben, das Thema Radschnellwege hat bislang in der Metropolregion Rhein-Neckar noch keine spürbare regionalplanerische Rolle gespielt. Dies heißt aber nicht, dass Radschnellwege in unserer Region an Rhein und Neckar als infrastrukturelle Einrichtungen nicht erforderlich oder gar überflüssig sind. Beispiele in anderen Metropolregionen, aber auch in in anderen Staaten der EU zeigen, dass Radschnellwegeverbindungen durchaus Möglichkeiten einer Entlastung des Autoverkehrs und dadurch die Reduzierung von Staus auf sog. Pendlerstrecken, also z. B. von Wohnort zu Arbeitsplatz, schaffen. Zusätzlich wird durch die Anlage von Radschnellwegen die CO2-Bilanz in den Innenstädten nicht unerheblich reduzieren.

Radschnellwege sind so angelegt, dass über diese größere Distanzen mit hohem Komfort zügig zurückgelegt werden können. Dadurch wird eine Motivation geschaffen, längere Wege im Alltag umweltfreundlich mit dem Rad zurückzulegen. Dass dies, insbesondere im Bereich von Großstädtern und deren Umland auch in Deutschland bereits derzeit mit Erfolg praktiziert wird, belegen bereits realisierte Projekte wie beispielsweise der Radschnellweg Ruhr in Nordrhein-Westfalen oder der Radschnellweg Göttingen in der Metropolregion Hannover. Aber auch in unserer Nachbarregion Rhein-Main, der “Pendlerhochburg Deutschlands”, will man möglichst kurzfristig die motorisierten Pendlerströme durch die Schaffung von Radschnellwegen reduzieren.
 
Mathias MichalskiVor diesem Hintergrund darf und kann das Thema “Radschnellwege” auch in unserer Metropolregion Rhein-Neckar nicht länger im Verborgenen schlummern, so Mathias Michalski, für die SPD  im Planungsausschuss des Verbandes Region Rhein-Neckar, der sich als Mitglied der SPD-Fraktion im Gemeinderat der Stadt Heidelberg bereits seit einiger Zeit intensiv mit diesem Thema befasst.
 
Nachdem nun seit Dezember vergangenen Jahres auch seitens der Verbandsverwaltung das Thema “Radschnellwegeverbindungen” als regionalplanerisch relevant aufgegriffen wurde, will die SPD-Fraktion in der Verbandsversammlung dieses Vorhaben mit Nachdruck voranbringen und hat an die Verbandsverwaltung den Antrag gestellt, im Rahmen der Sitzung des Planungsausschusses am 8. Mai d. J. über den Stand der Arbeiten und die geplante weitere Vorgehensweise zu berichten. Wie SPD-Fraktionschef Matthias Baaß mitteilt, erwartet die SPD-Regionalfraktion die zügige und zielgerichtete Realisierung einer entsprechenden Machbarkeitsstudie “Radschnellwegeverbindungen”, als Grundlage für eine Umsetzung entsprechender Projekten in unserer Metropolregion.

 
 

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