Kein Kind ohne warme Mahlzeit.

Landespolitik

Wir wollen auch in Baden-Württemberg ein soziales Signal setzen, denn kein Kind soll mehr ohne eine warme Mahlzeit am Tag sein", sagt der Landtagsabgeordnete Hans Georg Junginger (SPD). Tatsächlich seien es vor allem Kinder aus sozial schlechter gestellten Familien, die sich keine Mahlzeit im Rahmen von Ganztagesangeboten leisten könnten.

Auf Anregung der Vorsitzenden der Heidelberger SPD-Gemeindratsfraktion, Anke Schuster, hat nun Junginger mit der Landtagsfraktion einen Berichtsantrag eingebracht. Der Heidelberger Gemeinderat hatte auf Initiative der SPD-Fraktion einen Essensfonds für die Bezuschussung der Elternbeiträge für solche Mittagessen geschaffen.

In der Landtags-Vorlage wird die Landesregierung unter anderem gefragt, wie viele Schüler in Ganztageseinrichtungen wohl nicht am Mittagessen teilnehmen könnten und welche Gründe dafür ausschlaggebend seien. Die SPD fragt auch, ob die Landesregierung es nicht für erforderlich halte, in Schulen mit ganztägigen Angeboten ein kostenloses Mittagessen anzubieten. "Nach Meinung der Landtags-SPD ist ein gemeinsames warmes Mittagessen ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lernens und der Gesundheitserziehung", sagt Hans Georg Junginger. Kinder aus ALG-II-Haushalten dürften nicht schlechter ernährt sein als andere, soziale Ausgrenzung dürfe nicht beim Mittagessen beginnen.

Die CDU/FDP-Landesregierung hat nun drei Wochen Zeit, um auf diese Fragen zu antworten. "Wir werden dieses Thema auf kommunaler und auf Landesebene weiter verfolgen", so Schuster und Junginger.

 
 

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