US-Truppenabzug erfordert gemeinsames Handel der gesamten Metropolregion.
Der Abzug der US-Landstreitkräfte aus den Städten Heidelberg, Mannheim und Schwetzingen darf nicht dazu führen, dass sich innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar eine Front zwischen den direkt betroffenen Städten und dem übrigen Teil der Region auftut. Dies machte Fraktionsgeschäftsführer Helmut Beck für die SPD- Regionalverbandsfraktion im Rahmen der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses in Ludwigshafen deutlich.
Der auf Antrag der SPD konstituierte Koordinationskreis "Konversion Rhein-Neckar" muss eng mit dem von den 3 Städten installierten kommunalen "Lenkungskreis Konversion" zusammenarbeiten. Nur so können die regionalplanerischen Herausforderungen gelöst werden, die sich aus dem Abzug der US-Landstreitkräfte und den dadurch freiwerdenden Flächen von über 700 Hektar ergeben, so Helmut Beck weiter.
Wir wollen für den Erwerb und die Umnutzung dieser Flächen Fördermittel von Bund und Land und um dies zu erreichen, muß die gesamte Region an einem Strang ziehen und zwar in die selbe Richtung. Der US-Truppenabzug bedeutet für die Metropolregion Rhein-Neckar eine große Herausforderung aber auch eine Chance, die es zu nutzengilt. Helmut Beck rief in diesem Zusammenhang dazu auf, dass beide Arbeitskreise in enger Zusammenarbeit Konzepte erarbeiten, um diese Herausforderung gemeinsam zu bewältigen. Dazu sollen beide Gremien, die ohnehin in weiten Teilen mit dem selben Personenkreis besetzt sind, möglichst frühzeitig gemeinsam tagen und dem Planungsauschuss konkrete Vorschläge für die regionalplanerische Behandlung dieses Themas erarbeiten.